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4 Gründe für DOCBOX (R)

4 Gründe für DOCBOX (R)

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Effizient...

DCOBOX (R) revolutioniert durch seine Einfachheit und intuitive Bedienbarkeit den Arbeitsalltag in Ihrem Unternehmen vom ersten Tag an. Individualisieren Sie Ihr Dokumenten Management System mit den maßgeschneiderten Modulen und optimieren Sie Ihre Prozesse, um mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft zu haben. 

Blitzschnell...

Duch die hochleistungsfähige OCR-Texterkennung werden die Inhalte Ihrer PDF-Dateien beim archivieren so im System hinterlegt, dass Sie die richtigen Dokumente binnen Sekunden finden können. 

Revisionssicher und GOBD konform...

DOCBOX (R) erfüllt alle Grundsätze der GOBD und speichert alle Dokumente revisionssicher ab.

Einfach...

DOCBOX (R) ist schnell installiert und einfach und intuitiv zu bedienen. Eine kurze Einweisung genügt, damit jeder Ihrer Mitarbeiter DOCBOX (R) vollumfänglich nutzen können.

Gefahren von Consumer IOT – Teil 2

Gefahren von Consumer IoT - Teil 2

Datenschutzrechtliche Risiken

Die Funktion von IoT Systeme basiert auf der Vernetzung mehrerer internetfähiger Geräte und Dienste und dem Austausch von Daten innerhalb dieser Systeme und Diensten. Je weiter sich IoT Systeme bei Privatpersonen etablieren, desto mehr Daten und desto sensiblere Daten werden zwischen den Systemen ausgetauscht und an Dienste weitergegeben, die diese wiederrum verarbeiten.

Diese Übermittlung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten, also Daten, die sich „auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person […] beziehen“ (Art. 4 Abs. 1 DSGVO), birgt eine Vielzahl an Risiken für den jeweiligen Endverbraucher.

Durch die direkte Schnittstelle zwischen dem in den Haushalt integrierten IoT Gerät und den jeweils im Hintergrund agierenden Dienstanbietern, werden wir eine immer stärkere und immer intensivere Auswertung unseres Konsumverhaltens und unseres Nutzungsverhaltens erleben. Betrachten wir diese Annahme am Beispiel eines intelligenten Kühlschranks, der den Bestand einzelner Produkte überwacht und bei Unterschreitung eines Meldebestands automatisiert auf dem Smartphone des Nutzers einen Bestellvorschlag für das jeweilige Produkt anzeigt. 

Nehmen wir an, dass nach der Entnahme eines Bieres vom Typ „Stuttgarter Hofbräu Pils“ (unser favorisiertes Bier) der Meldebestand für das Produkt Bier unterschritten worden ist. In diesem Fall gibt es verschiedene, von der jeweiligen Form der Datenverarbeitung abhängige Möglichkeiten, wie der Kühlschrank auf diese Situation reagieren kann.

Fall 1:

Der Kühlschrank schlägt uns das Bier „Stuttgarter Hofbräu Pils“ zum uns bekannten Marktpreis vor. Dieser Fall ist wünschenswert, da das System hier lediglich unserer Präferenz nach einen Produktkauf Vorschlag erstellt. Hier kommt es nicht zu einem „Missbrauch“ unserer Daten durch das System.

Fall 2:

Der Kühlschrank schlägt uns das Bier „Stuttgarter Hofbräu Pils“ zu einem höheren Preis, als der uns bekannt Marktpreis vor und bietet gleichzeitig das Bier „Oettinger Pils“ zu dem oder einem niedrigeren Preis an, den wir regulär für das Bier „Stuttgarter Hofbräu Pils“ kennen. Hintergrund dieses Verhaltens ist, dass der Hersteller von „Oettinger Pils“ den Absatz seines Produktes steigern möchte und beim an den Kühlschrank angebundenen Online-Lieferanten eine Marketing Kampagne geschalten hat, in der „Stuttgarter Hofbräu Pils“ Kunden aktiv durch eine individuelle, interessensabhängige Preisgestaltung abgeworben werden sollen. Wir werden somit durch das IoT-Gerät und den Vertriebsinteressen des am besten bietenden Anbieter bzw. Hersteller manipuliert und zum Kauf von Produkten animiert, die wir in Einzelhandel nicht oder nicht so gekauft hätten.

Neben der möglichen Manipulation unseres Kaufverhaltens durch die Analyse unseres Konsumverhaltens müssen wir auch die Verarbeitung unserer Daten im Rahmen von Consumer IoT betrachten. IoT lebt davon, dass sich mehrere Hardware Komponenten vernetzen und automatisiert Daten austauschen und diese dann verarbeiten. Dieser automatisierte Austausch von Daten kann neben den nicht abzustreitenden Vorteilen jedoch auch dazu führen, dass wir die Kontrolle darüber verlieren, wo genau unsere Daten wann und zu welchem Zweck verarbeitet werden. (Felix Heimbrecht 2015)

In der Europäischen Datenschutz Grundverordnung sind in den Artikeln 13 bis 20 die Rechte der betroffenen Personen definiert. Zu diesen Rechten gehört unter anderem das Recht auf Löschung, das Recht auf Information, das Recht auf Auskunft und das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung. Diese Artikel legen fest, dass jede betroffene Person gegenüber einem Dienstanbieter (hier der Anbieter des IoT Geräts) das Recht hat, Informationen darüber einzuholen, welche personenbezogenen Daten von ihm verarbeitet werden und auch zu bewirken, dass die Verarbeitung eingestellt wird und dass die personenbezogenen Daten (soweit nicht eine andere Rechtsnorm dies verhindert) gelöscht werden.

Die Umsetzung dieser, dem Schutz der eigenen personenbezogenen Daten dienender, Regelungen wird schwerer, je mehr die verschiedenen IoT Komponenten miteinander kommunizieren und auch mit Fremdsystemen kommunizieren. Das nicht greifen einer schnellen und einheitlichen Möglichkeit die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu stoppen hat zur Folge, dass wir die Kontrolle über unsere personenbezogenen Daten verlieren und auch unser Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das sich aus dem Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetz ergibt, verlieren. Wir riskieren hier also, bei einer inkonsequenten technischen Umsetzung der Rechtsvorschriften den Verlust eines unserer Grundrechte.

Die massive Erfassung und Speicherung unserer personenbezogenen Daten durch IoT Geräte im Haushalt bietet nicht nur den jeweiligen Dienstanbietern eine gute Datenbasis für Werbung, Analyse und Co., sondern schafft auch eine Datenbasis, die für Dritte relevante Informationen enthalten kann. Dritte sind hier Parteien, wie bspw. Juristische Personen oder staatliche Organe bzw. Organisationen, die ein Interesse an der Verarbeitung unserer personenbezogenen Daten haben.

Ein Beispiel für das Interesse eines Dritten an unseren, durch IoT Geräte gesammelten personenbezogenen Daten wäre eine Krankenversicherung (hier: „AUK Versicherung“). Im Sinne einer Kostenreduktion bzw. vorausschauenden finanziellen Planung, wäre es für die „AUK Versicherung“ gut zu wissen, welche Versicherten einen erhöhten Alkoholkonsum haben. Die „AUK Versicherung“ schließt also mit dem Dienstanbieter unseres Kühlschranks aus dem obigen Beispiel einen Vertrag, in dem Vereinbart ist, dass die Namen derjenigen, die mehr als zwei Biere an einem Abend oder häufiger als zweimal im Monat Bier nachordern müssen, an die „AUK Versicherung“ weitergeleitet werden. Die „AUK Versicherungen“ setzt das Risiko dieser Personen zu erkranken höher und erhöht somit den monatlichen Beitrag.

Eine solche Verarbeitung personenbezogener Daten ist heutzutage grundsätzlich erst einmal verboten, jedoch nach einer Einwilligung in diese Verarbeitung durch die Betroffene Person nach Artikel 6 Abs. 1 lit. a) bzw. Artikel 9 Abs. 2 lit. a) auch heute schon denkbar. Hierzu muss die betroffene Person einwilligen und kann dementsprechend diese Verarbeitung jederzeit wieder verbieten, indem sie die Einwilligung wiederruft. Die HUK KFZ-Versicherungen nutzt in Ihre Telematik Plus Tarifen ein ähnliches Konzept. Hier erhält der Versicherungsnehmer einen Sensor, der an der Windschutzscheibe des Fahrzeuges befestigt wird und mit einer App verbunden ist. Während der Fahrt übermittelt der Sensor Informationen über den Fahrstil, die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen oder das vorausschauende Fahren. Auf Basis dieser Daten errechnet die App einen persönlichen Fahrwert, der wiederrum in die Berechnung für die Höhe des Versicherungsbetrags einfließt. Hier wird nach dem Grundsatz gearbeitet Je defensiver der Fahrstil, desto niedriger der Versicherungsbeitrag. (HUK-COBURG o.J.)

Im Bereich der Strafverfolgung stellen die durch IoT gesammelten Datenmengen zum Verhalten und zum alltäglichen Handeln vor neue Möglichkeiten. Profiler oder auch profiling Algorithmen können auf Basis der IoT-Daten eine extrem genaues Persönlichkeitsprofil einzelner Verdächtiger erstellen oder auch nach Personen mit bestimmten Eigenschaften suchen. Auch können jegliche erhobenen Daten in vielen anderen Formen zur Aufklärung von Delikten und Straftaten führen.

Natürlich bietet dies Vorteile, birgt aber auch die immense Gefahr einer ausgelagerten Vorratsdatenspeicherung, die von den Strafverfolgungsbehörden mehr oder weniger nach Belieben angezapft werden kann. Hier bedarf es zeitgemäße Gesetzte und Regelungen eine solche Nutzung der Daten einzuschränken bzw. zu unterbinden.

Consumer IoT birgt die große Gefahr, dass wir Menschen für Wirtschaft, Medien und Staat zum gläsernen Menschen werden und dadurch Freiheiten und Grundrechte für ein kleines Stück mehr Komfort aufgeben. Hier muss jede Person für sich individuell die Frage beantworten, in wie weit man diese Services nutzen möchte oder auch nicht.

Gefahren von Consumer IoT – Teil 1

Gefahren von Consumer IoT

„Jegliche Gesetzgebung zum Internet der Dinge zu diesem Zeitpunkt [wäre] voreilig […] in Anbetracht der schnell fortschreitenden Technologie“ (Shawn DuBravac et Carlo Ratti o.J., p. 16). Dieses Resümee ergab sich aus einem Bericht der US-Handelskommission (FTC) aus dem Jahr 2015 zum Status des Internet of Things in den Vereinigten Staaten von Amerika. Bezeichnend ist diese Aussage für die Probleme und Risiken, die mit dem Internet of Things und hier im speziellen mit Consumer IoT einher gehen.

Der deutsche Tech-Unternehmer Frank Thelen beschreibt den technischen Fortschritt, den wir seit Ende des 20. Jahrhunderts erleben, als ein exponentielles Wachstum, das durch so genannte Disruptions, revolutionäre Produkte in kurzer Zeit auf den Markt bringen. Ein Beispiel für eine solche Disruption ist die Entwicklung der Mobilfunkstandards. Empfand man in den 1990er Jahren den G bzw. GPRS Mobilfunkstandard mit einer maximalen Bitrate von 53,6 kbits/s noch als schnell, würde man diese Geschwindigkeit angesichts der aktuellen Standards LTE (bis zu 500 Mbits/s) und 5G (bis zu 10 Gbits/s) doch eher als langsam ansehen. (Thelen 2018)

Diese exponentielle Weiterentwicklung der Technologien bietet uns zwar ein enormes Potential für technische Entwicklungen im Bereich des Internet of Things, stellt uns aber auch vor neue Risiken und Probleme, die es zu lösen gilt.

Im Bereich des Consumer IoT können wir die Sicherheitsrisiken in zwei Hauptbereiche untergliedern. Auf der einen Seite stehen die technischen Gefahren, die mit Consumer IoT Systemen einher gehen und auf der anderen Seite stehen datenschutzrechtliche Problematiken und Gefahren für die Nutzer.

Technische Risiken

Von außen angreifbar wird ein einzelnes Gerät spätestens dann, wenn es mit dem Internet verbunden ist. Dass das Konzept von Consumer IoT Geräten darauf Aufbaut, dass eine Vielzahl im Haushalt befindlicher Geräte mit dem Internet verbunden sind und eigenständig Daten und Informationen verarbeiten und weitergeben, bildet mit der Verwendung solcher Geräte im Haushalt ein potentielles Einfallstor für Hacking Angriffe jeglicher Art.

Im Bereich des Consumer IoT sind zwei Formen des Angriffs besonders relevant. Zum einen den Einfall, der dem Diebstahl bzw. dem Abgreifen von Daten dienen soll und zum anderen den Angriff, der manipulativ in die einzelnen Hardware-Komponenten eingreifen soll.

Gerade im Bereich des Consumer IoT ist das Risiko eines erfolgreichen System-Angriffs erhört, da im privaten Umfeld die Sicherheitsstandards häufig nicht so hoch sind, wie in Unternehmen. Das größte Einfallstor für Hacking Angriffe sind fehlende Sicherheitsupdates und nicht eingespielte Software Patches. Im Jahr 2014 gelang es Hackern sich in ein Internetfähiges Babyphone des chinesischen Herstellers Focsam einzuhacken und ein zweijähriges Mädchen über das Gerät zu belästigen. Bei der nachfolgenden Untersuchung des Vorfalls stellte sich heraus, dass 40.000 der 46.000 Geräte nicht über das die Lücke verhindernde Softwareupdate verfügten. (Forbes Magazin 2013)

Aus dem obigen Beispiel ist ersichtlich, wie leicht Hardware durch einen Hacking Angriff manipuliert werden können. Diese Manipulation von IoT Geräten im Haushalt kann jedoch noch wesentlich weiter greifen, wenn „sicherheitsrelevante“ Bereiche eines Haushalts angegriffen werden. So stellt der Angriff bzw. die Manipulation eines Kameraüberwachungssystems oder einer vernetzen Alarmanlage eine Gefahr für das Eigentum und die körperliche Gesundheit der in einem Haus lebenden Personen dar, da ein Einbruch hierdurch unbemerkt geschehen kann. Auch könnte das fremdgesteuerte Aktivieren eines in ein IoT Netzwerk integrierten Herdes, auf dem ein brennbarer Gegenstand steht zu einem Feuer führen und erhebliche Schäden am Haus der betroffenen verursachen.

Auch diesen Gefahren kann durch regelmäßiges Einspielen von Updates und Sicherheitspatches entgegengewirkt werde. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es im Bereich der IT-Sicherheit nicht möglich ist absolute Systemsicherheit zu erreichen und man hier, gerade für den Privathaushalt, die Kosten der Sicherheitssysteme dem dadurch erbrachten Nutzen abwägen muss. (Ajay Kumar 2014)

Sage 50 in ein Dokumenten Management System einbinden

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Sehen Sie im Webinar Mitschnitt, wie Sie Sage 50 und DOCBOX (R) verbinden können und zu starken Partnern unterwegs und im Home Office machen. Klicken Sie hier, um DOCBOX (R) kennen zu lernen und kostenfrei zu testen.

8 Gründe für ein Dokumenten Management System

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Organisation ist ein Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Mit Dokumenten Management Systemen haben Sie ein Tool an der Hand, mit dem Sie diese Erfolgsfaktoren digital nutzen können und Ihr Unternehmen stark für Home-Office und mobiles Arbeiten machen können. Klicken Sie hier, um DOCBOX (R) kennen zu lernen und kostenfrei zu testen.

In 36 Stunden zum eigenen Webshop

In 36 Stunden zum eigenen Webshop

20 % Umsatzwachstum! Diesen Traumwert hat der US-Amerikanische Versandhändler Amazon im Jahr 2019 an den Tag gelegt (Quelle: internetworld.de).

In diesem Jahr sieht die Situation für den Versandhandel noch einmal ganz anders aus, als im letzten. Wir haben aktuell (Stand 09. April 2020) die Situation, dass viele Einzelhändler ihre Geschäfte schließen mussten und viele Konsumenten nicht mehr in den Innenstädten der Republik, sondern vermehrt im Internet einkaufen müssen.

Ich selbst vermute, dass sich dieses Verhalten in der Zukunft auch nur noch teilweise ändern wird, da aktuell vielen Menschen der Vorteil einer Lieferung nach Hause und dem Bestellen vom Sofa bewusst wird und es auch immer mehr zur Normalität wird.

Die Corona-Krise ist ein Segen für den Online-Handel und gleichzeitig ein Fluch für den etablierten Mittelstand. Diese Situation dürfen wir, gerade als kleine Unternehmen so nicht annehmen und müssen versuchen dem entgegenzuwirken.

Ich habe diesen Beitrag „In 36 Stunden zum eigenen Webshop“ genannt, weil ich Ihnen zeigen möchte, wie Sie sich Ihre eigene Online-Verkaufsplattform aufbauen können.

Ähnlich wie bei einem guten Kochbuch möchte ich Ihnen vorab eine Zutatenliste geben, damit Sie einen Überblick haben, was Sie alles benötigen.

  • Artikelbilder
  • Artikeltexte
  • Domain (Nutzen Sie die Domain Ihrer Homepage mit)
  • E-Mail-Adresse (haben Sie mit Sicherheit 😉)
  • Text Ihres Impressums
  • Text Ihrer Datenschutzerklärung
  • Text Ihrer AGB

Im Folgenden möchte ich Ihnen eine Schritt-für-Schritt Anleitung an die Hand geben, mit der Sie schnell und unkompliziert Ihren eigenen Webshop erstellen können.

1. Schritt: Das richtige Shop-Tool

Haben Sie ein ERP-System, das Ihnen die Möglichkeit bietet einen Webshop damit zu verbinden oder hat Ihr ERP-System einen integrierten Webshop? Dann nutzen Sie diesen! Es gibt nichts Besseres, als die Möglichkeit zu haben, in Echtzeit auf Lagerbestände, Kundendaten und Preise zugreifen zu können. Zudem sparen Sie sich dadurch, dass Sie nicht unzählige viele neue Artikel anlegen müssen, unheimlich viel Zeit. Falls Sie noch kein ERP-System haben, das einen integrierten Webshop hat, können Sie sich hier die ERP-Lösungen von 4enterprise.de ansehen. Die Lösungen haben einen integrierten Webshop.

Wenn Sie keine Möglichkeit einer solchen Anbindung haben, empfehle ich Ihnen Shopware. Shopware müssen Sie auf Ihrem Webserver hosten und dort einrichten. Das ist zeitlich auch für Laien sehr schnell umsetzbar.

2. Schritt: Das richtige Design auswählen

Das richtige Design für Ihren Webshop auszuwählen ist unheimlich wichtig, da dieses mit ausschlaggebend für die Performance Ihres Webshops ist. So gut wie alle Shop Anbieter bieten vorgefertigte Designs für Webshops an. Ich empfehle Ihnen sich eines dieser Designs auszuwählen und das Farbschema und die Schriftart an das Design Ihres Unternehmens anzupassen. Natürlich können Sie damit beginnen spezifisch auf Ihre Ansprüche ein Design zu erstellen. Davon rate ich, gerade wenn Sie Ihren Shop schnell nutzen möchten und Sie keine guten Kenntnisse in CSS und HTML haben, eher ab.

Da viele Nutzer mit mobilen Endgeräten auf Ihre Seite zugreifen werden, ist es wichtig, dass Sie ein Design wählen, das für mobile Endgeräte optimiert ist, also „responsive“ ist.

Achten Sie bei der Auswahl des Designs darauf, dass es Ihren Kunden einfach gemacht wird, die Produkte, die Sie suchen zu finden, Produkte in den Warenkorb zu legen und letztendlich auch Produkte zu kaufen.  

3. Schritt: Artikel Pflegen

Das Pflegen von Artikel findet in zwei Stufen statt. In der konzeptionellen Stufe müssen Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie Ihre Artikel katalogisieren und hierarchisch anordnen, um Ihren Kunden ein möglichst übersichtliches und einfaches Einkaufs-Erlebnis zu vermitteln. Im nächsten Schritt müssen Sie diese Struktur in Ihren Webshop übernehmen. Die Umsetzung hiervon ist von Shopsystem zu Shopsystem unterschiedlich.

In der erweiternden Stufe müssen Sie die Artikelstammdaten, also bspw. Artikelbezeichnungen, Bilder und Beschreibungen so anpassen, dass sie „Webshoptauglich“ sind. Achten Sie darauf, dass die Bilder, die Sie verwenden nicht zu groß sind, dass das Laden dieser auch über mobiles Internet nicht zu lange dauert.

4. Schritt: Das Kleingedruckte

Ein Webshop ist auch eine Homepage! Aus diesem Grund müssen Sie die normalen rechtliche Regularien für eine Homepage einhalten. Denken Sie also daran Ihre Cookie Notification, Ihr Impressum, Ihre Datenschutzerklärung und Ihre AGBs in den Webshop aufzunehmen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

5. Schritt: Bestellvorgang konfigurieren

Der Bestellvorgang ist sowohl aus der Betrachtung des Kunden, der an dieser Stelle final entscheidet, ob er kauft oder nicht, aber auch aus technischer Betrachtung der kritischste Punkt Ihres gesamten Webshops. An dieser Stelle werden Kunden zu Bezahlanbietern weitergeleitet, E-Mails mit Bestellbestätigungen und Rechnungen müssen versendet werden und Sie müssen über die Bestellung benachrichtigt werden.

Die oben genannten Funktionen müssen im Normalfall immer konfiguriert werden. Aus diesem Grund habe ich hier eine kleine Auflistung mit den Punkten, die Sie im Bestellprozess auf jeden Fall konfigurieren müssen:

  • Schnittstellen zu Zahlungsanbietern
  • Bezahlarten
  • Versandarten
  • Kunden-Registrierung
  • Benachrichtigungsmail an den Kunden
  • Interne Benachrichtigung über Bestellung

6. Schritt: Testen Sie Ihre Homepage

Das schlimmste, was Ihnen passieren kann ist, dass Sie Ihren Shop groß bewerben und er dann nicht funktioniert. Bitte Testen Sie von den Buttons auf der Startseite bis zur Kundenregistrierung und zur Bestellung alles, was Sie in Ihrem Shop eingestellt und konfiguriert haben.

7. Schritt: Stellen Sie Ihre Homepage LIVE

Jetzt müssen Sie Ihre Seite nur noch online stellen und es kann losgehen!

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesem Beitrag einen Leitfaden an die Hand geben, mit dem es in kürzester Zeit möglich ist, einen eigenen Webshop aufzubauen. Wenn Sie weitere Informationen zum eigenen Webshop benötigen können Sie uns gerne kontaktieren oder bei 4enterprise.de weiterführende Informationen erhalten.

Was Schrödingers Katze mit Marketing zu tun hat

Was Schrödingers Katze mit Marketing zu tun hat

In der Schule wird, wenn man im Physikunterricht in die komplexen Weiten der Quantenphysik eingeführt wird, so gut wie immer das Experiment von Schrödingers Katze genutzt, um den Schülerinnen und Schülern die Quantenphysik näher zu bringen.

Falls bei Ihnen die letzte Physikstunde schon etwas länger her ist oder Sie zu den Glücklichen gehören, die diese schon verdrängen konnten, möchte ich Ihnen das Experiment an dieser Stelle noch einmal kurz schildern.

Wir setzen unsere Hauskatze (falls Sie keine haben nehmen Sie die Ihres Nachbarn 😉) gemeinsam mit einem instabilen Atomkern, einem Geigerzähler und einer Giftgasampulle in einen Kasten, in den wir weder hinein sehen können, noch hinein hören können. Der Geigerzähler ist mit der Giftgasampulle so verbunden, dass diese aufbricht, sobald der Geigerzähler ausschlägt. Da unser Atomkern ein instabiler Atomkern ist wird dieser mit einer Gewissen Wahrscheinlichkeit innerhalb eines gewissen Zeitraums zerfallen und dabei den Geigerzähler zum Ausschlag bringen. Die Situation für unsere Katze ist also eher schlecht als recht.

Wir sind nun als (bitte nur in der Theorie!) ausführender Physiker außerhalb der Kiste und wissen zu keinem Zeitpunkt, ob unsere Katze noch am Leben ist oder schon tot ist. Sicherheit hierrüber erhalten wir erst, wenn wir die Box öffnen und nachsehen, wie es unserer Katze geht.

Schrödinger wollte mit diesem Experiment zeigen, dass sich die Katze zum Zeitpunkt des Experiments sowohl tot als auch lebendig ist und sich somit in einem überlagerten Zustand befindet.

Ich werde an dieser Stelle nicht weiter auf die Physikalischen Seiten dieses Experimentes eingehen, sondern Ihnen zeigen, was dieses Experiment mit unserem Marketing zu tun hat.

Gerade beim Gestalten von Inhalten aber auch beim Schreiben von Inhalten kommen wir häufig an den Punkt, dass wir die Inhalte, die wir selbst schreiben im Normalfall gut finden. Doch finden unsere Besucher, Interessenten und Kunden unser Design oder unsere Überschrift genau so gut wie wir? Schaffen diese die die Wirkung auf unsere Kunden und Interessenten, die wir uns erhoffen?

Wenn wir beim Design unserer Inhalte vorgehen, wie es viele von uns machen, einfach den Inhalt zu wählen, den man selbst für am besten befindet, kann man sich nie sicher sein, ob dem auch tatsächlich so ist. In der Sprache von Schrödingers Katze gesprochen: Wir wissen nicht, ob unsere Katze noch am Leben ist oder schon tot ist.

Da diese Information für uns von essentieller Bedeutung ist, es geht immerhin um die Conversion unserer Inhalte, müssen wir herausfinden, welcher Inhalt unseren Kunden am besten gefällt – ob unsere Katze noch atmet oder schon vom Giftgas dahingerafft wurde.

Hier kommt eines meiner persönlichen Lieblingstools aus dem Marketing zum Einsatz: A/B Splittesting.

Wie funktioniert A/B Splittesting?

Beim Splittesting verteilen Sie die Gesamtzahl Ihrer Besucher auf verschiede Versionen Ihrer Werbeanzeige oder Ihrer Homepage. Im Anschluss prüfen Sie, bei welcher der beiden Varianten die Conversion, also die Aktion des Kunden, die Sie mit der Anzeige auslösen möchten häufiger ausgeführt wurde.

Wichtig ist hier, wie bei jedem Test im Bereich der Marktforschung, zu versuchen den Test so repräsentativ, wie möglich durchzuführen. Das bedeutet, dass Sie eine möglichst große Zahl an Testpersonen haben. Die Größe der Testgruppe sollte an dieser Stelle immer in Relation zur Anzahl Ihrer Homepage Besucher stehen. Wenn Sie eine Homepage betreiben, die 20 Besucher am Tag hat, ist eine Testgruppengröße von 1.500 Personen schon zu groß, da Sie erst nach 75 Tagen ein Ergebnis haben. Wenn wir von einer Testdauer von ca. zwei Wochen ausgehen wäre eine Testgruppe von ca. 300 Personen eine sinnvolle Gruppengröße. Auch der Zeitraum sollte immer in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen des Tests gewählt werden. Bei einer zeitlich stark limitierten Anzeige ist sollten Testgruppe und Testzeit nicht all zu lange gewählt werden, da man mit der performanteren Anzeige auf den Restzeitraum hin höhere Conversion erreichen kann. Bei dem Test einer Button Farbe auf einer Landingpage hingegen kann der Test durchaus auch für einen längeren Zeitraum durchgeführt werden, damit langfristig validiertere Werte genutzt werden können.

Neben der Testgruppe ist für den Erfolg eines Splittests auch wichtig sich im klaren darüber zu sein, was man überhaupt testen möchte.

Es besteht natürlich die Möglichkeit ganze Anzeigen gegeneinander zu testen. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn man schnell wissen möchte, welche Display Anzeigen für Facebook Ads oder Ähnliches diejenigen sind, die am performantesten sind.

Gerade bei Facebook Ads und Google Ads haben wir die Möglichkeit Splittests noch eine Stufe weiter zu treiben. Der Trick, den ich Ihnen jetzt zeige ist vor allem für diejenigen Gold wert, deren Produkte für eine bestimmte Zielgruppe oder eine bestimmte Sozio-Ökonomische Schicht bestimmt sind. Wir können innerhalb von Google Ads und Facebook Ads mehrere Anzeigen gegeneinander testen und hier auch prüfen, welche demografischen Gruppen die Anzeigen gesehen haben und welche Gruppen darauf wie reagiert haben.

Nachfolgend habe ich die Ergebnisse einer Kampagne für eine unserer Veranstaltungen eingefügt, bei der Sie sehen können, welches Geschlecht und welche Altersgruppe besonders auf die Anzeigen reagiert haben:

Wir sehen stark, dass Tierbilder bei Frauen über 40 Jahren wesentlich besser performen als bei Männern. Das Bild mit dem Pool bei Sonnenuntergang kam bei den Männern besser an als bei den Frauen, wirkt jedoch generell ausgewogener als die beiden Tierbilder. Ganz klar ist, dass die Katze den Hund schlägt, da diese eine doppelt so hohe Klickrate hat, als der Hund.

Wichtig ist für die Entscheidung, welche Anzeige ich weiter ausspielen möchte, dass ich mir im klaren darüber bin, was das Ziel meiner Kampagne ist. Zielt meine Kampagne auf Frauen über 40 ab würde ich in jedem Fall die Katze wählen. Wenn ich aber eine breitere Zielgruppe erreichen möchte würde ich hier eher die Anzeige in der Mitte auswählen.

Neben dem Testen ganzer Anzeigen gibt es auch noch die Möglichkeit, einzelne Elemente einer Homepage auf Ihre Perfomance zu testen. Diese Tests empfehlen sich vor allem bei Überschriften und bei der Auswahl von Bildern und Farben. Ich habe auch hier ein Beispiel für einen Splittest, bei dem wir die Buttonfarben eines Eintragungsformulars getestet haben. In Variante A haben wir einen orangenen Button verwendet und in Variante B haben wir einen blauen Button verwendet. Das Eintragungsformular war (siehe unten) über einem blauen Hintergrundbild. Tatsächlich war es so, dass allein die Farbe die Click-Rate so beeinflusst hat, dass der orangene Button wesentlich performanter war.

Wichtig ist, gerade beim On-Page Testing, dass wir nachvollziehen können weshalb eine Variante des Splittests performanter ist, als die andere. Es ist ja unser Ziel aus diesen Tests Rückschlüsse auf das Verhalten unserer Interessenten ziehen zu können und dieses Wissen für zukünftige Werbeanzeigen zu nutzen. Aus diesem Grund empfehle ich immer nur ein Einziges Element der Seite zu Verändern und den Rest des Inhalts unberührt zu belassen.

Womit kann ich einen A/B Splittest machen?

Ich erstelle viele Homepages mit WordPress und habe hier zwei Tools gefunden, mit denen das Erstellen von Splittests fast keine Arbeit macht.

  • Simple Page Tester ist ein kostenloses Tool, mit dem Splittests in WordPress aufgesetzt werden können
  • Thrive Optimize ist ein kostenpflichtiges Plugin, das in Verbindung mit den anderen Thrive-Produkten das spielend einfache Umsetzen auch komplexerer Splittests ermöglicht. Hier können bspw. Ganze Homepage Designs gegeneinander getestet werden.

Sowohl Google Ads als auch Facebook Ads verfügen über integrierte Tools zum Durchführen von Splittests zwischen verschiedenen Display-Anzeigen.

Unternehmen krisensicher machen – Webinar Aufzeichnung

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Webinar zur Corona Krise

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Das Live-Webinar wird am Montag, den 23. März 2020 um 10:00 Uhr und am Dienstag, den 24. März 2020 um 16:00 Uhr live gestreamt!

Melden Sie sich hier zum Webinar an:

Was wir von Ryanair für unser Business lernen können…

Was wir von Ryanair für unser Business lernen können

Was glauben Sie, wie häufig geniale und vor allem hochgradig effektive Marketingstrategien uns im Alltag über den Weg laufen? Die Antwort ist ganz einfach: JEDEN TAG!!!

Ich möchte Ihnen in diesem und in meinem nächsten Beitrag zwei meiner Lieblings-Strategien näherbringen.

Neulich habe ich mich spontan dazu entschieden mit einem Freund einen Tagestrip nach Wien zu unternehmen. Da Wien ca. 600 km von uns entfernt ist und wir beide nicht viel Zeit hatten, haben wir uns entschieden mit dem Flugzeug in die österreichische Hauptstadt zu fliegen. Das für uns beste Angebot bot Ryanair an, die täglich mehrmals zwischen Stuttgart und Wien pendeln. Neben der guten Verbindung war der Preis mit 10 € pro Person und Strecke auch überzeugend.

Wenn man bei Ryanair einen Flug Bucht, bekommt man immer den „Standardtarif“ angezeigt. Dieser Tarif enthält neben dem Flug nichts außer einem kleinen Rucksack oder einer kleinen Tasche.

Jetzt kommen wir im Buchungsprozess zu dem, was in meinen Augen einer der besten Verkaufstricks ist, den man anwenden kann! Im Marketing sprechen wir immer wieder von einer „Lead-Temperatur“. Dieser Wert gibt Auskunft darüber, wie groß die Kaufbereitschaft eines Kunden ist. Je wärmer der Lead, desto näher steht er vor dem Kauf! Wenn wir den Punkt betrachten, an dem Sich der Kunde bei der Airline zum Zeitpunkt der Flugbuchung befindet, hat der Kunde den Punkt der höchsten Kaufbereitschaft und somit die höchste Lead-Temperatur erreicht. Es wäre jetzt ja schade den warmen Lead an diesem Punkt abkühlen zu lassen und dann im Nachhinein wieder viel „Energie“ zu investieren, um ein dem Kunden ein weiteres Produkt zu verkaufen. Hier kommt der sogenannte Upsell ins Spiel. Ein Upsell ist ein Produkt, das dem Kunden nach dem Treffen der Kaufentscheidung direkt angeboten wird.

Wenn wir wieder zu meinem Beispiel von Ryanair gehen und uns das Vorgehen dieser Airline ansehen, haben wir ein Paradebeispiel für gute Upsells. Direkt nach der Auswahl der Flüge wird man auf die Folgende Seite weitergeleitet:

Hier haben wir direkt den ersten Upsell unseres Verkauf-Prozesses. Uns wird angeboten einen Sitzplatz im Voraus zu reservieren. Hier kommt neben dem reinen Upsell noch zwei weitere, interessante Nebenstrategie zum Einsatz. Zum einen wird das Angebot durch den Text, dass die Sitze nahezu ausgebucht seien und dem Überblenden des Sitzplanes verknappt, zum anderen werden die Emotionen des Kunden mit der Aussage „Sitzplätze in der Mitte vermeiden“ beeinflusst und die Vermeidenswerten Nachteile eines Mittelsitzes in den Vordergrund gestellt. Wenn ich ehrlich bin, ist diese Argumentation von Ryanair eine sehr verständliche, die gerade Vielfliegern einleuchtet. Ein viereinhalb Stunden Flug in einem randvollen, engen Flugzeug auf dem Mittelsitz macht tatsächlich keinen Spaß.

Nach diesem Schritt kommt man in der Buchung zu folgender Seite:

Hier hat man dann die Möglichkeit auch als Upsell Zusatzgepäck zu buchen. Besonders interessant finde ich an der Upsell Strategie von Ryanair, dass so das „Basisprodukt“, also der reine Flug für einen relativ günstigen Preis angeboten werden kann und dann eben jeder für exakt die Leistungen zusätzlich bezahlt, die individuell benötigt werden. Dies bietet Ryanair als Verkäufer die Möglichkeit durch den niedrigen Einstiegspreis eine breite Masse an potenziellen Kunden anzusprechen, viele sehr warme Leads zu erzeugen und dann mit extrem produktbezogenen Upsells zusätzlichen Umsatz zu generieren.

Hier möchte ich kurz einen kleinen Vergleich aufzeigen:

Mit der Lufthansa Tochter Eurowings kostet die Strecke Stuttgart – Wien im günstigsten Tarif 29,99 € hier sind der Flug, ein Handgepäckstück, eine kleine Tasche und eine kostenlose Sitzplatzauswahl beim Check-In inkludiert.

Mit Ryanair kostet der Flug mit einer kleinen Tasche auf der gleichen Strecke 9,99 €. Die Reservierung eins Fenster- oder Gang-Platz kostet dann noch einmal 6 € und das zweite Handgepäckstück 9,00 €. Somit kostet der gleiche Flug bei gleichem Service 24,99 € und ist somit nur augenscheinlich um einiges günstiger als beim Konkurrenten.

Der große Wettbewerbsvorteil ist hier der günstige Einstiegspreis und die individuelle Preisgestaltung über die verschiedenen produktbezogenen Upsells im Verlauf des Verkaufsprozesses.

Meine persönliche Empfehlung an Sie ist daher, dass Sie versuchen Ihre Preisgestaltung auf einem ähnlichen Modell aufzubauen und mit einem niedrigen Einstiegspreis zu beginnen und dann Ihren Kunden die Möglichkeit geben sich weitere Leistungen individuell zuzubuchen. Diese Preisgestaltung hält Ihre Kunden davon ab auf Grund zu hoher Einstiegspreise direkt wieder abzuspringen und schafft Ihnen so mehr Neukunden und zufriedenere Kunden.