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Must-have: ERP in Marketing und Vertrieb

Must-have: ERP in Marketing und Vertrieb

Im Wettbewerb um neue Kunden sind smarte Prozesse gefragt, die allen Beteiligten einen schnellen Überblick über den Interessenten bzw. Kunden liefern. Die Basis für eine effiziente und transparente Marktbearbeitung schafft hier ein ERP-System in dem alle Informationen aus Vertrieb, Marketing aber auch Finanzwesen, Personal und Produktion zusammenlaufen.

Die wichtigsten Funktionen möchten wir in diesem Blogbeitrag zusammenfassen:

Leadgenerierung, Events, Kampagnen

Um die Zielgruppe richtig anzusprechen reicht es heute nicht mehr aus einfach Werbung zu schalten. Es ist vielmehr notwendig die Zielgruppe bei ihrem Problem abzuholen und als der kompetente Lösungsanbieter, der Experte in Erscheinung zu treten. Mit Blogs, Webinaren, Whitepapers oder sonstigen digitalen Produkten können Sie sich im Internet als Spezialist in ihrer Branche präsentieren und so E-Mail-Adressen Ihrer Interessenten einsammeln. Über die Kampagnenverwaltung werden die so gewonnenen Daten der Interessenten qualifiziert und Schritt für Schritt zum Kunden gemacht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Adressen schon von Anfang an in einer zentralen Datenbasis verwaltet werden, um wichtige Informationen rund um den Interessenten immer für alle Vertriebsmitarbeiter abrufbereit zu haben, um dynamisch und ggf. auch automatisiert dem Interessenten die passenden Angebote zu unterbreiten.

360 Grad Kundenverwaltung

Wofür hat sich der Kunde interessiert, was hat der Kunde gekauft, welche Anfragen hat der Kunde getätigt, welche Serviceleistungen hat der Kunde in Anspruch genommen, auf welchen Veranstaltungen war der Kunde, …  All diese Informationen sind wichtig um den Vertrieb professionell und erfolgreich zu betreiben. Ob Vertriebsmitarbeiter, technischer Außendienst oder Servicemitarbeiter, alle benötigen Informationen, um den Kunden schnell, professionell und umfassend zu bedienen. Genau deshalb ist es wichtig alle Informationen auf einen Blick und über eine Oberfläche darzustellen. CRM und ERP müssen deshalb zwangsläufig in einem System integriert werden, denn nur so können auch Vertragsinformationen oder spezielle Kunden-Produkt-Informationen wie Kundensonderpreise oder individuelle Preislisten, ohne mehrfache Erfassung, für alle Mitarbeiter bzw. über ein Kundenportal oder den Webshop dem Kunden selbst, zur Verfügung gestellt werden.

Wiedervorlage – Mit System zum Auftrag

Wer nicht gerade eine Frittenbude betreibt weiß, dass vom ersten Kontakt bis zum Auftragseingang einige Zeit vergehen kann. Damit der Lead im Rahmen des Verkaufsprozesses immer heißer wird, muss er regelmäßig kontaktiert und betreut werden. Nur so bleiben Sie für ihren Kunden als kompetenter Ansprechpartner ganz oben auf der Liste. Deshalb ist ein professionelles Wiedervorlagesystem mit Termin- und Aufgabenplanung einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Vertrieb. Leider ist es aber auch so simpel, dass es von vielen Unternehmen komplett vernachlässigt wird. Jeder Kontakt mit dem Kunden muss im CRM dokumentiert werden und gleichzeitig muss ein neuer Wiedervorlagetermin eingetragen werden. Nur so wird sichergestellt, dass der Lead in der Hektik des operativen Geschäfts nicht verloren geht. Um dem Vertriebsmitarbeiter die Arbeit zu erleichtern braucht er in der Wiedervorlage gleich alle relevanten Informationen zu der Auftragschance bzw. dem Interessenten oder Kunden auf einen Blick. Bisherige Angebote, bisherige Kundenkontakte, involvierte Ansprechpartner, Entscheider, usw. Eine ins ERP integrierte Planungsfunktion bietet nicht nur Transparenz für jeden einzelnen Mitarbeitenden, sondern ist auch eine Hilfe bei Abwesenheiten oder Stellvertretungen. Gleichzeitig lassen sich Termine und Aufgaben direkt mit den entsprechenden Kundendaten verbinden.

Integration von Telefonie (CTI)

Telesales ist immer noch eine der einfachsten Möglichkeiten mit Interessenten und Kunden in Kontakt zu treten. Auch in Kombination mit Online-Marketing-Maßnahmen hat sich Telesales gerade im Vertrieb höherwertiger Offline- und Onlineprodukte bewährt. Damit der Telesales-Mitarbeiter schnell und effizient arbeiten kann, ist die Integration von ERP und Telefonanlage zur Selbstverständlichkeit im Telefonvertrieb geworden. Mit intelligenten CTI-Funktionen (Computer-Telefon-Integration) kann der Vertriebsmitarbeiter auf Knopfdruck den Kunden anwählen und erhält bei einem Anruf direkt den Kundendatensatz angezeigt.

Mobilität und Standortunabhängigkeit als Erfolgsfaktor

Ob Vertriebsaußendienst, Service, Filialen oder Homeoffice die Notwendigkeit des moblien Zugriffs auf zentrale und aktuelle Unternehmensdaten wird immer wichtiger. Mit webbasierten ERP-Lösungen lassen sich alle Unternehmensdaten zu jeder Zeit an jedem Ort (vorausgesetzt, ein Internetzugriff ist vorhanden) abrufen und bearbeiten. Neben dezentralem Arbeiten können so auch Warte- und Reisezeiten produktiv genutzt werden, Informationen beim Kunden direkt vor Ort abgerufen oder erfasst werden oder durch standortunabhängige Arbeitsplätze ein Wettbewerbsvorteil im Rekruting neuer Mitarbeiter geschaffen werden.

Zentrale Dokumente und Textbausteine

Mit zentral verwalteten Dokumenten und Textbausteinen sparen Sie sich und ihren Mitarbeitern viel Zeit und schaffen somit auch eine hohe Prozess-Sicherheit Befinden sich alle Vorlagen in Ihrem ERP-System lassen sich Angebote, Aufträge, Verträge und sonstiger Schriftverkehr schnell erfassen und direkt mit dem Datensatz des Kunden oder den Geschäftsfällen des Kunden verknüpfen. Mit den vordefinierten Textbausteinen lassen sich Dokumente schnell und einheitlich, unabhängig vom jeweiligen Mitarbeiter, erstellen.

Dynamische Datenauswertungen

Das ERP-System ist die Datenkrake Ihres Unternehmens. Alle Daten werden zentral mit Bezug zum Kunden, Produkt, Lieferanten erfasst. Ob Aufgabe, Termin, Wiedervorlage, Auftrag immer ist die Relation zu Kunde, Lieferant und Produkt vorhanden. Diese Informationen helfen Ihnen als Unternehmer im Bereich Marketing und Vertrieb Entscheidungen auf der Basis von Fakten zu treffen.

E-Mail-Marketing und Marketing Automatisierung

Der klassische Newsletter verliert immer mehr an Bedeutung, da die Flut von elektronisch Post und Werbemails immer mehr zunimmt und die Wahrscheinlichkeit, dass Standardmails noch gelesen werden, immer geringer wird. Deshalb ist es wichtig, dass der E-Mail-Kontakt mit Interessenten und Kunden absolut individuell und zielgerichtet ist. Hat der Interessent sich auf der Landingpage von Produkt A eingetragen, dann sollte er primär auch nur relevante Informationen zu Produkt A erhalten. Hat der Kunde dann Produkt A gekauft, sollte er primär nur Aftersales Informationen zu Produkt A bekommen oder noch nicht gekauftes Zubehör zu Produkt A erhalten. Sobald er dieses gekauft hat, darf natürlich auch dieses Zubehör nicht mehr angeboten werden. Die Automatisierung solcher Kampagnen lässt sich über ein tagbasiertes Onlinemarketing-System realisieren, dass direkt ins ERP-System integriert ist und somit online auf die Reaktionen des Interessenten oder Kunden reagieren kann und somit für den Interessenten und Kunden immer relevante Inhalte liefert.

Networking – mit Social-Power auf Zukunftskurs

Networking - mit Social-Power auf Zukunftskurs

Wer den Instagram-Kanal von increasemarketing verfolgt, hat mit Sicherheit schon feststellen können, dass ich häufig auf Veranstaltungen zu verschiedenen Themen rund um mein Aufgabengebiet im Vertrieb und im Marketing unterwegs bin. Um genau zu sein bin ich das jetzt (also während ich diesen Beitrag schreibe) auch. Ich sitze gerade im Eurocity von Zürich nach Stuttgart, auf dem Heimweg vom Wordcamp Zürich nach Heilbronn.

Wordcamps sind Veranstaltungen, auf denen sich Entwickler, Anwender und Marketer des CMS-Systems WordPress treffen, Vorträge anhören und in den Kontakt kommen.

Für mich persönlich bieten solche Veranstaltungen einen enormen Wert, da es hier nicht nur darum geht, auf Vorträgen sein Wissen zu erweitern und an den Infoständen neue Tools und Möglichkeiten kennenzulernen – ganz bedeutend ist der sozial-interaktive Part einer solchen Veranstaltung.

Um die Vorträge anzusehen, muss ich nicht in die Schweiz fahren und zum Kennenlernen neuer Tools gibt es das Internet. Viel bedeutender sind die Menschen, die man auf solchen Veranstaltungen trifft!

Diese Menschen lassen sich (sehr grob) in verschiedene Gruppen einteilen. Die erste Gruppe besteht aus denjenigen Menschen, die eine ähnliche Tätigkeit und einen ähnlichen Kenntnisstand wie Sie haben. Den Kontakt zu dieser Gruppe empfinde ich auf solchen Veranstaltungen immer aus besonders wertvoll, da man hier die Möglichkeit hat sich über seine Tätigkeiten und seine persönliche Vorgehensweise auszutauschen und so seinen persönlichen Horizont zu erweitern. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es sich anbiete mit den Zugehörigen zu dieser Gruppe immer wieder (auch außerhalb von Veranstaltungen) in Kontakt zu bleiben, da man sich auf diese Weise ein Netzwerk aus Experten aufbaut, das man, wenn man selbst Fragen hat, kontaktieren kann.

Eine weitere Gruppe sind diejenigen, die auf dem jeweiligen Gebiet noch zu den „Anfängern“ gehören und noch nicht die gleiche Erfahrung und den gleichen Wissens- und Erfahrungsstand haben, wie Sie ihn haben. Diese Menschen sind diejenigen, die häufig von den „erfahrenen“ falsch behandelt werden. Daher jetzt aufgepasst:

Nur weil derjenige oder diejenige weniger Erfahrung oder Wissen hat als Sie, ist das kein Grund ihm den Aufbau seines Business oder seiner Idee zu erschweren! Nehmen Sie diese „Anfänger“ an die Hand und geben Sie ihnen Tipps. Genau aus diesem Grund kommen sie ja auf die Veranstaltung. Empfehlen Sie den Mitgliedern dieser Gruppe Newsletter, Literatur, Youtube-Kurse oder auch Ihre eigene Homepage. Ich selber gebe, wenn ich das Gefühl habe, dass jemand wirklich etwas erreichen möchte immer meine Visitenkarte heraus mit den Worten „Schau mal bei uns, wie wir das machen“. Das Ganze hat einen Hintergrund: Sie schaffen sich so neue Mitglieder, in der als erstes beschrieben, Gruppe von Teilnehmern.

Haben Sie keine Angst davor, sich einen „Mitbewerber“ zu erschaffen. Das tun Sie auf diesem Weg nicht. Sie helfen einem Marktbegleiter beim Aufbau seines Business und erweitern so Ihr persönliches Netzwerk.

Die dritte Gruppe, die man auf solchen Veranstaltungen trifft sind potenzielle Kunden. Menschen, deren Problem Sie mit Ihrer Lösung lösen können. Hier haben Sie auf einer Veranstaltung einen großen Vorteil und gleichzeitig einen großen Nachteil. Der Vorteil: Sie stehen von Beginn an im persönlichen Kontakt zu Ihrem potentiellen Interessenten und haben es so einfacher Ihren Lead aufzuwärmen. Der Nachteil: Ihr Interessent ist auf einer solchen Veranstaltung mitten in einem Haifischbecken. Ihre Marktbegleiter wittern genau wie Sie eine Auftragschance die es zu nutzen gilt. Es ist also im Nachhinein Ihrer Veranstaltung Ihre Aufgabe diesen Interessenten ordentlich zu bewerben und den Abschluss komplett zu machen (Siehe Funnel-Beiträge).

Da auf allen Veranstaltungen, auf denen ich bisher war, immer alle 3 Gruppen anwesend waren, bin ich der Meinung, dass ein Besuch immer lohnenswert ist.

Sie erweitern Ihren persönlichen Horizont, sehen neue Lösungen, haben die Möglichkeit Interessenten zu gewinnen und bauen sich ein persönliches Netzwerk auf, mit dem Sie noch erfolgreicher werden können.

Networking und Kollaboration werden langfristig immer bedeutender werden – also gehen Sie heute schon mit social-power in die Zukunft!

Marketing Funnel: Teil 4

Marketing Funnel - Teil 4

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Im letzten Teil des Funnels geht es um den Verkaufsabschluss. An dieser Stelle möchte ich nicht auf den genauen Ablauf des Verkaufsabschlusses angehen, sondern vielmehr auf das, was mit dem Abschluss einhergeht.

Im Marketing spricht man, wenn man einen Lead kategorisieren möchte, von der sogenannten „Lead-Temperatur“.  Zu Beginn des Funnels ist diese sehr gering und wird im Verlauf des Funnels erhöht. Die höchste Lead-Temperatur hat Ihr Kontakt immer in dem Moment, indem er kauft. Zu diesem Zeitpunkt vertraut Ihnen Ihr Kunde und Ihrer Dienstleistung bzw. Ihrem Produkt. Diese Kaufbereitschaft des Kunden gilt es nun zu nutzen.

„Ein Kauf kommt selten allein!“

Platzieren Sie auf Ihrer Verkaufsseite einen sogenannten „Upsell“. Das ist ein Produkt, das es als Zusatz zu Ihrem verkauften Hauptprodukt gibt und dem Kunden in diesem Zusammenhang einen Vorteil generiert. Ein bekannter Anwendungsfall sind hier die Buchungsportale von Airlines. Dort werden Flüge günstig angeboten, jedoch nur mit Handgepäck und den Koffer oder die Sitzplatzreservierung gibt es als kostenpflichtigen Upsell dazu.

Machen Sie nach dem Kauf einen großen Fehler nicht: Hören Sie nicht auf Ihren Kunden zu bewerben und mit Ihm in Kontakt zu bleiben. Nur so haben Sie die Möglichkeit die Lead-Temperatur Ihres Kunden hoch zu halten und ihm über Cross-Selling und Aftersales weitere Produkte zu verkaufen.

Marketing Funnel: Teil 3

Marketing Funnel - Teil 3

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Nachdem wir unseren Interessenten gewonnen haben und ihm Informationen über uns und unser Produkt gegeben haben, können wir langsam aber gezielt auf unseren Verkaufsabschluss zusteuern. Im Funnel Chargen spricht man auch vom Desicion-Abschnitt.

In diesem Teil haben Sie die Aufgabe Ihren Kunden von dem, was Sie ihm verkaufen möchten zu überzeugen. Wichtig hierbei ist die Art und Weise, wie Sie Ihren Interessenten von Ihrem Produkt überzeugen. Ich selbst bin ein absoluter Freund von Nutzen-basierten Verkaufsargumentationen. Das bedeutet, dass Sie nicht die Merkmale Ihres Produktes in den Vordergrund stellen, sondern das, was Ihr Produkt Ihrem Interessenten als Mehrwert schafft. Lassen Sie mich das für Sie an einem einfachen Beispiel etwas klarer machen.

Stellen Sie sich vor Sie sind ein Autoverkäufer und möchten Ihrem Interessenten einen Notbremsassistenten verkaufen, der das Auto im Fall eines drohenden Auffahrunfalls selbstständig zum Stillstand bringt. Ein Merkmal dieses Produktes ist, dass es das Auto im Fall eines drohenden Auffahrunfalls selbstständig zum Stehen bringt. Zu einem Nuten machen Sie dieses Item, sobald Sie sagen, dass der Notbremsassistent dann, wenn Sie einmal unaufmerksam sein sollten, dafür sorgt, dass Sie trotzdem abends wohlbehalten bei Ihrer Familie ankommen.

Scheuen Sie nicht davor, bei einer Nutzen-Argumentation Emotionen zu nutzen, um Ihren Interessenten von Ihrem Produkt zu überzeugen. Emotionen sind hier Ihre stärkste Waffe und ein Nutzen ist immer effektiver, als ein reines Item, weil Ihrem Interessenten so bewusst werden kann, welchen Vorteil er aus Ihrem Produkt ziehen kann.

Hier habe ich für Sie eine kleine Auflistung von Nutzen gemacht, die in meinen Augen für viele Produkte sehr gut einsetzbar sind:

- Sie sparen Zeit, die Sie für wichtigere Dinge einsetzen können

- Sie erhöhen die Effizienz von … und senken gleichzeitig die Kosten.

- Sie haben mehr Spaß an …

Marketing Funnel: Teil 2

Marketing Funnel - Teil 2

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Sie kennen sich und Ihr Kaufverhalten wahrscheinlich am besten, aber lassen Sie mich die Vermutung in den Raum stellen, dass Sie noch nie direkt beim ersten Besuch eines Onlineshops dort gekauft haben. Diese Vermutung stelle ich jetzt nicht unbegründet auf, sondern auf Basis einer Studie, nach der er sieben Besuche auf einer Homepage bedarf, bis ein Interessent eine Kaufentscheidung trifft.

Im AIDA-Funnel lassen sich diese vertrauensbildenden Maßnahmen in den Information Bereich einordnen. Hier haben Sie die Möglichkeit Vertrauen durch Informationen aufzubauen. Das bedeutet, dass Sie in den ersten Mails nicht direkt versuchen auf Biegen und Brechen Ihr Produkt zu verkaufen, sondern Ihren Kunden über Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Produkte zu informieren.

Dieses Informationsverhalten bietet den großen Vorteil, dass Ihr Interessent Stück für Stück in regelmäßigen Abständen Informationen erhält und Sie so als einen verlässlichen und qualifizierten Partner kennenlernen kann.

Marketing Funnel: Teil 1

Marketing Funnel - Teil 1

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Eine der Kernaufgaben des Marketings ist es Interessenten, die aus verschiedenen Offline und Online Kanälen zu Ihnen gelangen zu zahlenden Kunden zu machen. Diese Transformation funktioniert am einfachsten, wenn man sein Marketing an die Schritte des AIDA-Prinzips innerhalb eines sogenannten Marketing-Funnels (Funnel = Trichter) anpasst.

Im Rahmen des AIDA-Prinzips wird der Marketingprozess und das sogenannte Aufwärmen eines Leads in 4 Bereiche unterteilt. Diese sind benannt mit Attention, Information, Decision und Action.

In diesem Beitrag möchte ich etwas genauer auf das Thema Attention eingehen.

Immer wenn Sie Werbung schalten haben, schaffen Sie Reichweite und Aufmerksamkeit bei einer größeren Gruppe Menschen. Der Erstkontakt mit Ihren Werbemitteln wird diese nicht direkt zu einem Kunden machen. Sie müssen also diese Betrachter langfristig bewerben. Ich persönlich finde, dass hierfür E-Mail-Marketing ein geeignetes Tool ist.

Bevor Sie einen Interessenten jedoch per E-Mail-Marketing bewerben können, müssen Sie diesen in Ihr E-Mail-Marketing aufnehmen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei online Kontakten empfehlen sich sogenannte Freebies, kleine Geschenke wie PDFs, Webinare, E-Books oder Checklisten, die Ihr Interessent nach seiner Eintragung in Ihr E-Mail-Marketing erhält.

Auch offline Kontakte können relativ leicht in Ihr E-Mail-Marketing aufgenommen werden. Ein Beispiel hierfür ist die Eintragung per Tablet auf Messeständen oder in Ladengeschäften. Erst neulich habe ich während der Pariser Luftfahrtmesse auf dem Stand des Luftfahrtherstellers Boeing gesehen, wie einfach eine solche Eintragung in einen Messestand integrierbar ist. Damit Sie das auch sehen können, habe ich hier ein Bild für Sie:

Die Eintragung per Tablet ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Sie offline Kontakte in Ihr online Marketing aufnehmen können. Auf der Homepage von increase-marketing habe ich für Sie viele weitere Möglichkeiten, wie die Eintragung per Visitenkarte, die Eintragung per SMS oder die Eintragung per QR-Code genauer erklärt.

Wenn Sie Ihren Kontakt in Ihr E-Mail-Marketing aufgenommen haben, haben Sie den Attenion Teil des AIDA-Funnels abgeschlossen. Wie es danach weiter geht erfahren Sie im nächsten Teil dieses Blogs.

Marken im Unterbewusstsein

Wie Marken unser Unterbewusstsein beeinflussen!

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Was ist das Erste woran Sie denken, wenn Sie das Wort „AMAZON“ hören?
 
Wenn Sie jetzt an den US-Amerikanischen Online-Versandhandel „Amazon.com, Inc.“ gedacht haben, geht es Ihnen genau so, wie in etwa 99 % aller Menschen, denen ich diese Frage stellen würde.
 
Vorgestern habe ich etwas erlebt, was mich selbst zum Nachdenken bewegt hat und mich auch dazu bewegt hat, Ihnen heute diese E-Mail zu schreiben. Während meiner Reise in die Niederlande habe ich die Stadt Rotterdam besucht und bin dort in der Innenstadt auf folgendes Geschäft gestoßen:

Als ich dieses Geschäft von außen gesehen und den Schriftzug über der Türe gelesen habe, musste ich, obwohl eindeutig zu erkennen war, dass ich vor einem Damenbekleidungs-Geschäft stand, an den online Versandhandel „Amazon“ denken.
 
Dieses unterbewusste Handeln hat mich dann dazu gebracht dieses Mode-Label zu googeln. Dabei bin ich auf der Homepage des Unternehmens auf eine sehr interessante Passage gestoßen, die ich Ihnen in der übersetzten Fassung hier in die Mail einfüge:
 
The Amazon ®  ist beim Benelux-Amt für geistiges Eigentum (BBIE) registriert - dem offiziellen Amt für die Registrierung von Marken in den Benelux-Ländern. Amazon ist Teil von Baywatch Mode VOF und in keiner Weise mit Amazon.com Inc., Amazon Services LLC oder seinen Tochterunternehmen verbunden. [Quelle: https://amazonmode.nl/over-the-amazon/]
 
Mir wurde klar: ich bin nicht der einzige, der automatisch an den Online-Versandhandel gedacht hat.
 
Warum ist das so?
 
Im Marketing spricht man, wenn man ein solches Phänomen beschrieben wird vom sogenannten Markenwert. Es handelt sich hierbei nicht um einen empirisch exakt feststellbaren Wert. Vielmehr ist der Wert einer Marke etwas nicht exakt  messbares, der  sich aus mehreren Faktoren, wie bspw. positiven Assoziation beim Kunden, dem sozialen Status, den ein Kunde durch den Kauf eines Produktes erlangen kann oder auch einer besonderen, persönlichen  Verbindung zu einer Marke, zusammen setzt.
 
Oft führt das reine Sehen des Logos oder des Namens einer Marke dazu, dass im Gehirn unterbewusste Prozesse gestartet werden, die dazu führen, dass eigene oder fremde Erfahrungen mit einer Marke ins Gedächtnis gerufen werden und darüber Kaufentscheidungen erheblich beeinflusst werden.
 
Der Markenwert und der damit verbundene Wiedererkennungswert von Amazon sind also so hoch, dass der Name alleine ausreicht, den Versandhandel unabhängig vom Kontext in die Köpfe der Kunden zu befördern. Ich finde das großartig!

Logistik der Zukunft – Internet of Things

Logistik der Zukunft - Internet of Things

Haben Sie den Namen JD Logistics schon einmal gehört. JD Logistics ist Chinas größtes Logistik Unternehmen, das sich vor allem auf Auslieferung von E-Commerce Produkte spezialisiert hat. Eine Besonderheit von JD Logistics ist, dass durchschnittlich 90% der Bestellungen noch am Tag der Bestellung oder am drauf folgenden Tag dem Kunden ausgeliefert werden.

Diese schnelle Auslieferung ist nur durch den Einsatz von Internet of Things in den Logistik Parks des Unternehmens und der Disposition der Auslieferungsfahrten möglich. Ich möchte Ihnen im Folgenden kurz einen Einblick geben, in welchen Bereichen das IoT in der Logistik Einzug finden kann und wie es dort die Prozesse optimiert.

Der erste Vorteil und auch die Grundlage für eine Optimierung in der Logistik ist, dass die Position des zu versenden Pakets sowohl dem Logistikunternehmen als auch dem Kunden zu jeder Zeit bekannt ist. Damit zusammenhängend ist auch die Position der Transportmittel zu jedem Zeitpunkt genau bekannt. Diese Informationen machen eine optimierte Planung der Transportrouten und Transportmittel möglich, um das Paket so schnell, wie möglich zum Zielort zu befördern. Durch die Nutzung von Echtzeit-Verkehrsdaten haben die Disponenten die Möglichkeit die Routen der Transportfahrer zu optimieren und können auf diesem Weg dafür sorgen, dass das Paket möglichst schnell an seinem Ziel ankommt. Parallel können die einzelnen LKWs ihr Ziel, ihre verbleibende Ladekapazität und die verbleibenden Lenkzeiten der Fahrer übertragen, um die Routenplanung weiter zu optimieren.

Die oben genannten Möglichkeiten stellen nur einen kleinen Teil dessen dar, was durch die Nutzung von IoT und automatisierter Planung in der Logistik möglich ist.

Neben den betriebswirtschaftlichen Vorteilen, die die IoT-Optimierungen mit sich bringen, hat die stärkere Auslastung von bereits fahrenden LKWs eine positive Auswirkung auf die Umwelt und sorgt für weniger Verkehr auf Autobahnen und Bundesstraßen. Gleichzeitig steigert ein schneller Empfang von bestellter Ware das subjektive Glücksgefühl beim Kunden, was sowohl für Transportdienstleister als auch für den Auftraggeber ein positiver Nebeneffekt ist.

IoT bringt natürlich nicht nur im Privatkundengeschäft Vorteile mit sich, sondern gerade auch im Bereich der Just in Time Produktion.

Durch eine Vernetzung von Zulieferer-, Logistiker- und Fertiger-Systemen kann die Produktion von Produkten, mit einer geringen Fertigungstiefe wesentlich effizienter gestaltet werden. Mithilfe von zeitlich aneinander angepasster Zulieferung, Fertigung und Produktion können Ressourcen immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eingesetzt werden.

Der Einsatz von IoT in modernen Logistik- und Produktionssystemen ist also eine Möglichkeit das Arbeiten von Unternehmen in vielen Branchen zu optimieren und wird zukünftig auch für den Mittelstand ein wichtiger Bestandteil des täglichen Arbeitens.

Produktion der Zukunft – Internet of Things

Produktion der Zukunft - Internet of Things

Produktion heute beschränkt sich in den meisten Fällen nicht mehr darauf mehrere hunderte oder tausende gleiche Bauteile zu produzieren, sondern ist immer häufiger ein individueller Herstellungsprozess von an Einzelkundenwünsche angepasste Produkte. Unter diesen Bedingungen ist es für Unternehmen immer schwieriger große Mengen zu produzieren oder es bedarf mehr Produktionslinien, um mit der Konkurrenz aus Billig-Produktionsländern mithalten zu können.

Mit dem sogenannten Internet of Things (IoT) besteht die Möglichkeit physische Komponenten, wie Sensoren oder Kameras mit dem Internet zu verbinden. Diese Geräte nutzen die gleichen Netzwerke wie unsere Smartphones. Durch die Vernetzung von Sensoren und Maschinen besteht die Möglichkeit die Überwachung und Steuerung der Fertigungskomponenten besser zu kontrollieren, individualisieren und gleichzeitig automatisiert die Fertigungsprozesse zu optimieren. Internet of Things ist eine unabdingbare Komponente für die Industrialisierung 4.0 und somit auch unabdingbar für jedes fertigende Unternehmen, das in der Zukunft erfolgreich individualisieren möchte.

Gerade die Möglichkeit die Produktion auf Basis der erhobenen Daten der Sensoren über selbstlernende Algorithmen möglichst Energie effizient und kostengünstig zu gestalten bietet dem deutschen Mittelstand die Möglichkeit auch langfristig das Qualitätsmerkmal "Made in Germany" zu erhalten und die eigene Exportstärke, trotz des Asiatischen Wachstumsmarktes, zu erhalten. Die Implementierungskosten von IoT fähigen Produktionskosten sind zugegebenermaßen nicht sonderlich gering, jedoch sind die daraus resultierenden Nutzen für das Unternehmen langfristig immens und eine Implementierung somit eine sinnvolle Investition.

IoT fähige Produktionsanlage und Geräte sind schon heute keine Zukunftsillusion mehr, sondern Realität in vielen großen Unternehmen. Gerade im Nord-Ost asiatischen Raum ist ein enormes Nutzungswachstum zu erwarten. Der Ericsson Mobility Report 2018 prognostiziert für den Nord-Ost asiatischen Raum ein Wachstum der IoT Nutzung um den Faktor vier bis ins Jahr 2024.

Der Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes mir einer fast Latenzfreien Datenübertragung mit hohen Bandbreiten wird der finale Katalysator für die mobile Nutzung des Internet of Things geben, was einen Wandel in der Logistik-Branche mit sich bringen wird.

Wie das Internet of Things die Logistik-Branche beeinflussen und verändern wird, werden Sie im nächsten Blog-Artikel erfahren.

Cloud, die Waffe der Zukunft – Teil 2

​Cloud, die Waffe der Zukunft - Teil 2

​Nachdem das Thema des letzten Beitrags das Speicherns von Daten in der Cloud etwas näher beleuchtet habe, geht es heute um das Thema Software as a Service, kurz SaaS.

Das Softwarebusiness war über viele Jahre geprägt vom Lizenzkauf. Das bedeutet, der Benutzer kauft die Software und installiert Sie auf seine Rechner. In regelmäßigen Abständen werden vom Softwarehersteller neue Programmversionen, sogenannte Updates im Rahmen der Softwarewartung zur Verfügung gestellt, dabei werden Fehler in der Software behoben, die Usability verbessert und ggf. neue Funktionen eingebaut.  

Die verarbeiteten Daten befinden sich dabei im Hoheitsgebiet des Kunden, in der Regel im lokalen Netzwerk. Der scheinbar sichere Hafen für die Unternehmensdaten schafft allerdings auch viele Probleme. In der Regel sind Büros und Gebäude der Unternehmen gegen Diebstahl, Vandalismus, Feuer und sonstige Angriffe von außen nur eingeschränkt sicher.  

Datensicherungen befinden sich noch heute oftmals im gleichen Gebäude und werden nicht an einem anderen Ort aufbewahrt. Und wenn doch, wie sieht es dann mit Datensicherheit und Datenschutz aus?  

Weiter ist ein mobiler Zugriff auf die Daten nur per VPN oder per Remote-Desktop möglich, was allerdings auch wieder Gefahren in sich bringt, da Sie für diesen Fall eben auch ein Tor in die Festung Ihres Unternehmensnetzwerk hin zum Internet einbauen müssen, dass natürlich mit der notwendigen kriminellen Energie auch von anderen genutzt werden kann. Die Schutzmechanismen sind hier in der Regel in großen, zertifizierten Rechenzentren umfangreicher als im lokalen Netzwerk.

Auch die Kopie einer Datenbank auf das Notebook der Außendienstmitarbeiter löst das Problem nicht, da ein Notebook auf einem Messestand der Gefahr unterliegt gestohlen zu werden, ganz zu schweigen von den dann zeitaufwendigen Replikationsroutinen, die die Daten im lokalen Netzwerk dann um die mobil erfassten Daten ergänzen.

Weiter fallen regelmäßige Kosten für die Anschaffung den Betrieb und die Wartung der Hardware sowie die Installation der Service-Packs und Updates an.

Mit Cloud und SaaS umgehen Sie solche Probleme.
 
Bei SaaS-Lösungen kaufen Sie ihre Software nicht, sondern mieten Sie. Die Software wird Ihnen dann online zur Verfügung gestellt und die Daten in einem hochsicheren Rechenzentrum gehostet. Da die Software über einen normalen Browser zugänglich ist, sparen Sie sich den hohen Zeitaufwand beim Installieren der Software und können von nahezu jedem Ort aus auf alle Ihre Daten und Ihre Software zugreifen. Da nicht Sie, sondern der Dienstanbieter die Software hostet, müssen Sie sich nicht um Updates kümmern, sondern haben bei SaaS-Lösungen immer die aktuellste Version der Software zur Verfügung. Zudem sparen Sie sich teure IT-Kosten durch Hardware-Outsourcing ins Rechenzentrum. Der in meinen Augen größte Vorteil ist jedoch, dass Sie vollkommen skalierbar Ihre Software Ihrem Unternehmenswachstum und Ihren Anforderungen anpassen können, indem Sie je nach Bedarf Arbeitsplätze hinzubuchen oder kündigen können.

Aber auch wenn Sie ihre Software in einer Private Cloud hosten, das bedeutet, dass Sie selbst für das Betreiben der Server verantwortlich sind, können Sie die Vorteile eines zertifizierten Rechenzentrums für die Sicherheit ihrer Unternehmensdaten nutzen. Im Rechenzentrum Ihres Vertrauens mieten Sie entweder einen dezidierten oder einen virtuellen Server. Beim virtuellen Server teilen Sie sich mit anderen Kunden des Rechenzentrums einen realen Rechner, auf dem beliebig viele virtuelle Maschinen installiert sind. Beim dezidierten Server steht Ihnen ein realer Rechner zur alleinigen Nutzung zur Verfügung. Darüber hinaus werden in zertifizierten Rechenzentren die Computer durch Schutzmaßnahmen bestens vor physischem Schaden bewahrt. Die Daten werden beispielsweise regelmäßig georedundant gespiegelt und unterliegen dem besonders strengen deutschen Datenschutzrecht.
 
Ich hoffe, dass ich Ihnen so einen kleinen Einblick in das Thema Software as a Service geben konnte und kann Ihnen, wenn Sie weite Mails von uns erhalten möchten unseren E-Mail-Newsletter Fisel News empfehlen, zu dem Sie sich einfach auf der Startseite anmelden können.