​Cloud, die Waffe der Zukunft - Teil 2

​Nachdem das Thema des letzten Beitrags das Speicherns von Daten in der Cloud etwas näher beleuchtet habe, geht es heute um das Thema Software as a Service, kurz SaaS.

Das Softwarebusiness war über viele Jahre geprägt vom Lizenzkauf. Das bedeutet, der Benutzer kauft die Software und installiert Sie auf seine Rechner. In regelmäßigen Abständen werden vom Softwarehersteller neue Programmversionen, sogenannte Updates im Rahmen der Softwarewartung zur Verfügung gestellt, dabei werden Fehler in der Software behoben, die Usability verbessert und ggf. neue Funktionen eingebaut.  

Die verarbeiteten Daten befinden sich dabei im Hoheitsgebiet des Kunden, in der Regel im lokalen Netzwerk. Der scheinbar sichere Hafen für die Unternehmensdaten schafft allerdings auch viele Probleme. In der Regel sind Büros und Gebäude der Unternehmen gegen Diebstahl, Vandalismus, Feuer und sonstige Angriffe von außen nur eingeschränkt sicher.  

Datensicherungen befinden sich noch heute oftmals im gleichen Gebäude und werden nicht an einem anderen Ort aufbewahrt. Und wenn doch, wie sieht es dann mit Datensicherheit und Datenschutz aus?  

Weiter ist ein mobiler Zugriff auf die Daten nur per VPN oder per Remote-Desktop möglich, was allerdings auch wieder Gefahren in sich bringt, da Sie für diesen Fall eben auch ein Tor in die Festung Ihres Unternehmensnetzwerk hin zum Internet einbauen müssen, dass natürlich mit der notwendigen kriminellen Energie auch von anderen genutzt werden kann. Die Schutzmechanismen sind hier in der Regel in großen, zertifizierten Rechenzentren umfangreicher als im lokalen Netzwerk.

Auch die Kopie einer Datenbank auf das Notebook der Außendienstmitarbeiter löst das Problem nicht, da ein Notebook auf einem Messestand der Gefahr unterliegt gestohlen zu werden, ganz zu schweigen von den dann zeitaufwendigen Replikationsroutinen, die die Daten im lokalen Netzwerk dann um die mobil erfassten Daten ergänzen.

Weiter fallen regelmäßige Kosten für die Anschaffung den Betrieb und die Wartung der Hardware sowie die Installation der Service-Packs und Updates an.

Mit Cloud und SaaS umgehen Sie solche Probleme.
 
Bei SaaS-Lösungen kaufen Sie ihre Software nicht, sondern mieten Sie. Die Software wird Ihnen dann online zur Verfügung gestellt und die Daten in einem hochsicheren Rechenzentrum gehostet. Da die Software über einen normalen Browser zugänglich ist, sparen Sie sich den hohen Zeitaufwand beim Installieren der Software und können von nahezu jedem Ort aus auf alle Ihre Daten und Ihre Software zugreifen. Da nicht Sie, sondern der Dienstanbieter die Software hostet, müssen Sie sich nicht um Updates kümmern, sondern haben bei SaaS-Lösungen immer die aktuellste Version der Software zur Verfügung. Zudem sparen Sie sich teure IT-Kosten durch Hardware-Outsourcing ins Rechenzentrum. Der in meinen Augen größte Vorteil ist jedoch, dass Sie vollkommen skalierbar Ihre Software Ihrem Unternehmenswachstum und Ihren Anforderungen anpassen können, indem Sie je nach Bedarf Arbeitsplätze hinzubuchen oder kündigen können.

Aber auch wenn Sie ihre Software in einer Private Cloud hosten, das bedeutet, dass Sie selbst für das Betreiben der Server verantwortlich sind, können Sie die Vorteile eines zertifizierten Rechenzentrums für die Sicherheit ihrer Unternehmensdaten nutzen. Im Rechenzentrum Ihres Vertrauens mieten Sie entweder einen dezidierten oder einen virtuellen Server. Beim virtuellen Server teilen Sie sich mit anderen Kunden des Rechenzentrums einen realen Rechner, auf dem beliebig viele virtuelle Maschinen installiert sind. Beim dezidierten Server steht Ihnen ein realer Rechner zur alleinigen Nutzung zur Verfügung. Darüber hinaus werden in zertifizierten Rechenzentren die Computer durch Schutzmaßnahmen bestens vor physischem Schaden bewahrt. Die Daten werden beispielsweise regelmäßig georedundant gespiegelt und unterliegen dem besonders strengen deutschen Datenschutzrecht.
 
Ich hoffe, dass ich Ihnen so einen kleinen Einblick in das Thema Software as a Service geben konnte und kann Ihnen, wenn Sie weite Mails von uns erhalten möchten unseren E-Mail-Newsletter Fisel News empfehlen, zu dem Sie sich einfach auf der Startseite anmelden können.

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